Was muss ich im Umgang mit Magneten beachten? - Bauer & Böcker

Was muss ich im Umgang mit Magneten beachten?

Magnete sind praktisch, in der Anwendung gilt es jedoch ein paar Dinge zu beachten.

Magnete sind praktisch, wenn es darum geht, auf einfache Weise ohne Nägel oder Schrauben, Dinge zu halten oder zu fixieren.

Allerdings gilt es auch einiges zu beachten, damit die kleinen Helfer sich mit ihrer großen Kraft nicht verselbständigen.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass nachteilige Auswirkungen von Magnetfeldern auf den menschlichen Körper nicht bekannt sind. Im Umgang mit Ihnen solltet Ihr jedoch folgendes beachten:

1. Quetschgefahr!

Die starken, anziehenden Kräfte der Magnete sind eine mögliche Gefahrenquelle, denn die Haut kann gequetscht bzw. eingeklemmt werden, wie Ihr hier bei unserem Selbstversuch mit relativ kleinen Magneten erkennen könnt. Ihr könnt Euch also gut vorstellen, dass die Finger bzw. die Haut bei stärkeren Exemplaren durchaus in Gefahr wäre. Vor allem solltet Ihr beachten, dass sich Magnete selbst aus großen Abständen anziehen können – also besteht auch hier Verletzungsgefahr.

Gerade starke Neodym Magnete können schnell zu Quetschungen und Blutergüssen führen.

2. Splittergefahr!

Da das Magnetmaterial grundsätzlich sehr spröde ist, kann es beim Zusammenprallen in scharfkantige Teile splittern. Jeder Zusammenprall sollte deshalb vermieden werden, wie unser Versuch – natürlich mit Schutzbrille – zeigt.

Gerade bei Rohmagneten kann das spröde Magnetmaterial bei einem Zusammenprall schnell absplittern und scharfkantig sein.

 

3. Explosionsgefahr!

Magnete dürfen nicht in explosionsgefährdeter Umgebung eingebaut werden, weil sie Funken auslösen können und somit Explosionsgefahr besteht.

 

Feuerwerkskörper und Magnete sollten nicht zusammenkommen, da Magnete Funken auslösen könnten.

4. Magnete richtig verpacken!

Wer es schon mal ausprobiert hat, wird wissen, dass man beim Verpacken von Magneten ein paar Regeln beachten sollte. Zunächst spielt die Anordnung der Magnete eine große Rolle, d.h. sie müssen anti-parallel ausgerichtet werden, um das Magnetfeld drastisch zu reduzieren. Mehrere Magnete ordnen wir also so an, dass die Pole in jeweils entgegengesetzte Richtungen zeigen. Verschickt man nur einzelne Magnete kann ein Stück Blech unterstützen, d.h. es stabilisiert den Magneten und sorgt gleichzeitig für eine Neutralisierung des Magnetfeldes. Bei Kugelmagneten reicht es schon aus, sie im Kreis anzuordnen, um das Magnetfeld zu reduzieren. Wenn Euch dieses Thema interessiert, dann schaut Euch doch unseren Blogbeitrag hierzu an.

Magnete verpacken ist gar nicht so einfach. In unserem Blogbeitrag erfahrt Ihr wie es richtig geht.

 

5. Sicherheitsabstand einhalten!

Starke Magnetfelder können elektrische bzw. elektronische Geräte beeinflussen oder beschädigen. Dies gilt besonders für Herzschrittmacher, Hörgeräte, Handys oder die Magnetstreifen von Scheckkarten. Beachtet also die Angaben des Herstellers zum Sicherheitsabstand.

Bei Magneten immer auf die Sicherheitshinweise des Herstellers achten!

6. Verschluckgefahr!

Wie auch bei allen anderen Kleinteilen, solltet Ihr Kinder nicht unbeaufsichtigt mit Magneten lassen, denn Kleinkinder stecken kleinere Gegenstände oft in den Mund und können sie dabei  versehentlich verschlucken.

Kinder nie mit kleinen Magneten allein lassen – Verschluckgefahr!

Wir hoffen, Euch ein paar nützliche Tipps im Umgang mit Magneten gegeben zu haben.

 

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